Licht für die Kunst im historischen Moserbau
Das Kunsthaus Zürich zählt zu den bedeutendsten Kunstmuseen der Schweiz und prägt mit dem historischen Moserbau seit 1910 den Heimplatz in Zürich. Die Oberlichtsäle mit ihren grossflächigen Dachverglasungen sind ein wesentlicher Bestandteil der Museumsarchitektur von Karl Moser und sorgen seit über hundert Jahren für natürliches Licht innerhalb der Ausstellungsräume. Im Rahmen der Sanierung wurden die Verglasungen und die bestehende Stahltragkonstruktion umfassend instand gesetzt.
Projektbeschrieb
herausforderung
Die Sanierungsarbeiten erfolgten unter strengen Vorgaben von Denkmalpflege und Heimatschutz. Ziel war es, die historische Dachkonstruktion möglichst vollständig zu erhalten und gleichzeitig die bauphysikalischen und konstruktiven Anforderungen an die bestehende Verglasung zu verbessern.
Besonders anspruchsvoll war die Instandsetzung der rund 100-jährigen Stahltragkonstruktion mit ihren geschuppten Verglasungen sowie die Koordination der Arbeiten innerhalb eines international bedeutenden Museumsbetriebs.
lösung
Realisiert wurde die Sanierung der historischen Oberlichtverglasungen inklusive Instandsetzung der bestehenden Stahltragkonstruktion unter maximaler Wiederverwendung der vorhandenen Bauteile. Sämtliche Gläser wurden nummeriert und rapportiert, um eine präzise Zuordnung und Wiederverwendung sicherzustellen.
Beschädigte Bruchgläser wurden ersetzt, während intakte Gläser sorgfältig gereinigt und wieder eingebaut wurden. Korrodierte Stahlprofile wurden lokal herausgeschnitten und durch neue Konstruktionsteile ersetzt.
ergebnis
Mit der Sanierung konnte die Dachfläche des Kunsthaus Zürich langfristig erhalten und technisch modernisiert werden.
